Der Girl's Day verfolgt die Absicht, Mädchen die Möglichkeit zu geben, abseits von „typisch weiblichen“ Berufsfeldern, sich über Ausbildungsberufe und Studiengänge in den Bereichen Handwerk, Technik, Naturwissenschaften und Informationstechnologie zu informieren. Auch Kontakte zu Frauen in Führungspositionen, in der Politik oder in der Selbstständigkeit sind am Mädchenzukunftstag möglich und erwünscht. Ziel ist es, Zukunftsperspektiven zu eröffnen fernab von traditionellen Rollenbildern in Bereichen, in denen eine weibliche Präsenz immer noch gering ist.
Da auch Jungen diesen Tag nutzen - können - sollen, bietet die Ricarda-Huch-Schule zeitgleich den „Boy’s Day“ an. Sie werden an diesem Tag auf soziale Berufsfelder hingewiesen und typische, bisher frauendominierte Arbeitsplätze, wie Kindergärten, Grundschulen, Krankenhäuser, Altenheime und ambulante Versorgungsdienste.
Sowohl der Girl’s als auch der Boy’s Day wird an der Ricarda-Huch-Schule organisatorisch, inhaltlich und methodisch vorbereitet, durchgeführt und nachbereitet. Die Schüler und Schülerinnen erfahren Hintergründe zu Rollenbildern, zu den verschiedenen Berufsfeldern und zur Initiative selbst. Sie werden bei ihrer selbstständigen Suche unterstützt und können sich über ihre gewonnenen Eindrücke und gemachten Erfahrungen im Nachhinein austauschen. Sicherlich dienlich für die Durchführung eines solchen Tages ist die Lage der Ricarda-Huch-Schule und das soziale Netzwerk innerhalb der Schule, wie auch die bereits zahlreich gemachten Kontakte in die Arbeitswelt Gießens.
Bedeutsam für Lehrerinnen und Lehrer der Ricarda:
Die KollegInnen Christine Schäfer und Christian Kunze haben im Rahmen einer Novellierung des Girl's- und Boy's Day an der Ricarda in einem Ordner lohnendes Material zur Vor- und Nachbereitung sowie zur Durchfürhung bereitgestellt.
Ansprechpartner wären eben die beiden aber auch Herr Obermann, Leiter des Haupt- und Realschulzweiges.
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