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Aus dem WPU "BAND-PROJEKT" bildeten sich die Schulbands WiiR, Die Blackdrums und das Bandprojekt anodevils. Das Stecken der Ziele des WPU war zu Beginn nicht ganz klar. Unterschiedlichste Parameter sollten beschleunigenden wie bremsenden Einfluss auf das Geschehen nehmen.klar. 

Musik

 

 

 

Die grundlegenden Fragen waren aber:

  • Wie schaffen es 3 Bands, die es noch gar nicht gibt (teilweise 17 Schüler/innen) mit zwei Lehrern in einem Schuljahr zu den gesteckten Zielen?
    1. Gruppenbildung

    2. Song komponieren oder covern

    3. CD Aufnahmen machen (Mehrspurtechnik)

    4. Cover erstellen

    5. Plakat und Flyer erstellen

    6. Live-Auftritt
  • Wie funktioniert eine Gruppenbildung, die in aber auch über den Kurs hinaus Bestand haben soll?

  • Wie schnell können Schülerinnen und Schüler, zum Teil ohne musikalische Vorerfahrungen an einem Instrument - geschweige denn in einer Band - schnell zu dem Punkt gelangen, von dem ab sie den Sinn des Handelns erfahren, denselben gutheißen und Musik machen?

Ein sehr hohes Maß an intrinsischer Motivation muss erreicht und unterstützt werden- und nun - aus der Gegenwart in die Vergangenhgeit unseres gemeinsamen Schaffens geblickt können wir mit Fug und Recht behaupten:

Es hat funtioniert! Wir haben alle gesteckten Ziele erreicht - und es hat uns allen einen Riesenspaß gemacht. Es gab auch Tränen (nicht zu knapp) und es wurden auch Freundschaften in Frage gestellt, aber eins haben - neben der kreierten Musik und den begleitenden Produkten - alle mitgenommen:

"Ein Team funktioniert nicht mal eben so, doch es funktioniert besser,
wenn man die gleichen Ziele hat!"

Um dorthin zu gelangen spielt das Miteinander-Sprechen eine sehr große, vielleicht sogar die größte Rolle. Wenn man sich austauschen will, dann braucht man einen gemeinsamen Nenner: Die Sprache. Das mag trivial klingen - doch ist es mehr als nur erwähnenswert. Im Team stellt sich eine Hürde auf, die man unter anderen Umständen einfach umgehen könnte. Das Nehmen dieser Hürde kann manchmal für den Sender wie auch für den Empfänger sehr unangenehm sein.

Wir Lehrer fühlten uns ernstgenommen - als helfende Hand (hin und wieder auch überflüssig) - und haben wieder einmal viel gelernt und danken dafür unseren Schülern sowie deren Eltern, von denen uns durchaus positives Feedback über das Projekt erreichte.

Hier gibt es was auf die Augen und die Ohren

 

© RHS Giessen 2008