Sport
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Klettern - Schülerinnen und Schüler haben sich schon immer für diese Art der Bewegung interessiert. Nun, da es immer mehr Indoor-Kletterwände in Form von Kletterhallen gibt oder auch Schulen wie die Ricarda, die sich selbst ihre eigenen kleinen Anlagen bauen, ist es möglich, einen gezielten Kletter-Unterricht mit Schülerinnen und Schülern zu gestalten.
Das Klettern bietet ihnen die Möglichkeit, Erfahrungen in sportlichen, motorischen und sozialen Bereichen zu sammeln.

In einer Zeit, in der Kinder und Jugendliche immer weniger Sport betreiben, ist es wichtig, Sportarten anzubieten, die einen besonderen Reiz für sie ausüben. Klettern ist so eine Sportart. Es ist von außen spannend zu beobachten, wie Menschen spinnenartig Wände nur mit Hilfe ihrer eigenen Muskelkraft erklettern und es gibt den Schülern selbst einen besonderen „Kick“, wenn sie schließlich selbst klettern und dabei ihre Hemmschwellen überwinden. Haben sie dies einmal geschafft, so kennt das Hochgefühl keine Grenzen.
Das Klettern bietet den Schülern ein großes Spektrum an Bewegungen, da keine Route und keine Bewegung beim Klettern identisch ist. So ist es kaum möglich, dass Klettern irgendwann einmal langweilig wird.
Der Klettersport ist zudem in besonderem Maße dazu geeignet, neue Gruppen zusammenzuführen und deren sozialen Strukturen aufzubauen. Er bietet die Möglichkeit, die soziale Intelligenz der Schüler zu fordern und somit auch zu fördern. Man kann Situationen schaffen, in denen Gruppen oder der Einzelne an ihre Grenzen kommen und somit Neues lernen bzw. lernen müssen, um diese Barrieren zu überwinden. Aber auch die Handlungs- und Kommunikationsabläufe während des Kletterns verlangen von jedem Einzelnen ein hohes Maß an sozialer Verantwortung und Kooperation gegenüber seinem Kletterpartner.
Thomas (Boulder-) Burger
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