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Die Ricarda-Huch-Schule im WK II mit (hinten v.l.) Caroline Fischer, Alisa Schepp, Chiara Weber-R., Jessica Löhrke, Laura Köhl, Vanessa Bilak, Karolin Fleischmann; (vorne v.l.) Betreuer Martin Saul, Nina Balser, Luisa Heidt, Mona Kaus, Alisa Reh. Bild: privat |
Der Handball-Stadtentscheid hat nicht nur demonstriert, wie viele Talente es im Jugendbereich gibt, er brachte auch die eine oder andere Überraschung mit sich. Im Wettkampf II gelang den Mädchen der Ricarda-Huch-Schule eine solche Überraschung. Mit 14:12 in einem Finalkrimi mit einer Fülle handballerischer Leckerbissen bewiesen die RHS-Schülerinnen mannschaftliche Geschlossenheit und Kampfstärke und setzten sich gegen die Herderschülerinnen durch. Drittplatzierte waren am Ende die Ostschülerinnen. Zuvor hatten sich in Gruppe 1 die Herderschule und die RHS vor der Brüder-Grimm-Schule platziert und erreichten in Gruppe 2 die Gesamtschule Gießen Ost und die Liebigschule die Runde der letzten vier - hier hatte das Landgraf-Ludwigs-Gymnasium das Nachsehen. In einem packenden Halbfinale waren die Liebigschülerinnen gegen die Herderschule zwar von Beginn an im Hintertreffen, steckten aber nicht auf und unterlagen nach 0:2 und 4:6 am Ende mit 8:9 nur knapp. Auch im zweiten Spiel trafen zwei spielstarke Teams aufeinander - mit 8:7 über die GGO sicherte sich hier die RHS die Finalteilnahme.
Im Wettkampf III der Mädchen war das Teilnehmerfeld überschaubarer: Bei drei Mannschaften dominierten die Mädchen der Brüder-Grimm-Schule und sicherten sich nach 9:1 gegen die Liebigschule und 12:1 gegen die Herderschule die Teilnahme am Regionalentscheid.
Im jüngeren Nachwuchsbereich WK IV stellt die Liebigschule beide Stadtsieger und wird damit Ausrichter des Regionalentscheids sein. Im Aufeinandertreffen mit der BGS Klein-Linden sicherten sich die Lio-Jungs zunächst im Vielseitigkeitswettbewerb einen Vorteil, der ihnen im Spiel einen 2:0-Vorsprung verschaffte. Die Brüder-Grimm-Schüler glichen zum 4:4 aus, doch zur Pause hatte die Lio mit 6:5 knapp die Nase vorn. In der zweiten Hälfte setzten sich die Liebigschüler durch temporeiches Spiel vorentscheidend auf 10:7 ab und siegten mit 11:9. Bei den WK IV-Mädchen zog die Liebigschule kampflos in den Regionalentscheid ein.

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