(rsw). Die Bundeswehr eröffnet berufliche Perspektiven und bietet Studienbedingungen für jene, die sich für eine militärische Laufbahn entscheiden. Dass diese Entscheidung gleichwohl bedeutet, sich nicht nur für den Dienst am Vaterland, sondern auch für den Dienst an der Waffe zu entscheiden, darüber ließ der aus Wetzlar stammende Jugendoffizier Frank Schmidt die Schüler der Jahrgangsstufe 13 der Ricarda-Huch-Schule zu Beginn seines Vortrages keineswegs im Unklaren.
Neben wertvollen Informationen, wie man seinen beruflichen Werdegang, sein Studium aber auch Leistungssport und musikalische Profession in Obhut der Bundeswehr vorantreiben kann, lieferte Schmidt auch jenen - vornehmlich männlichen - Schülern der Klassen 13 Ratschläge, die den Dienst an der Waffe tunlichst umgehen möchten und bewegte sich dabei mit einem Augenzwinkern auch in etwas abwegige Gefilde. Im Zentrum des Expertenvortrages sollten aber die Auslandseinsätze der Bundeswehr sowie exemplarisch der Afghanistan-Einsatz stehen.
Letzteres Thema bewegt nicht nur gegenwärtig die Nation, sondern auch die beiden Politikkurse, die im Unterrichtsgeschehen die Logik dieses Konfliktes von allen erdenklichen Seiten beleuchtet haben. Was noch fehlte war ein Erfahrungsbericht aus erster Hand, und da kam der Jugendoffizier und damalige Pionier in Afghanistan, Schmidt, ins Spiel, der in diesem politisch instabilen Land die gefährliche Aufgabe hatte, Mienen und Sprengkörper aufzuspüren und zu beseitigen.
Mit regem Interesse richteten die Schülerinnen und Schüler noch lange nach dem eigentlichen Vortrag, der sie 90 Minuten gefesselt hatte, ihre Fragen an den Bundeswehrvertreter, der gerne und sympathisch Rede und Antwort stand. Für alle Beteiligten bedeutete diese Veranstaltung weiterführende Impulse, für den Unterricht aber auch.
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