Wissenswertes auf der
offiziellen Buddy-Homepage:
Buddy-Projekte an der
Ricarda-Huch-Schule
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Die Ricarda-Huch-Schule ist auf dem Weg zur Ganztagsschule. 1.300 Schülerinnen und Schüler verbringen schon jetzt vom frühen Morgen bis zum späten Nachmittag viel Zeit miteinander an einem Ort, der nicht mehr nur ein Ort des Lernens, sondern vielmehr ein prägender sozialer Lebensraum wird. Ein solcher Raum will ausgestaltet sein, von denen die ihn "beleben": das Buddy-Projekt kann hier einen hilfreichen Orientierungsrahmen darstellen.
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Das Ziel des Buddy-Projektes ist es, Kinder und Jugendliche für sich selbst und in Auseinandersetzung mit ihrer sozialen Umfeld stark zu machen und eine positive Umgangs-, Lehr- und Lernkultur zusammen mit den Schülerinnen und Schülern in den Schulen zu entwickeln.
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Buddy kommt aus dem angelsächsischen Sprachraum und bedeutet soviel wie der Kumpel; Ziel des Projektes ist es, dass sich die Kumpels gegenseitig helfen und unterstützen, immer dort, wo jemand Fähigkeitenbesitzt, mit denen er andere unterstützen kann. Das Buddy-Projekt trägt somit dazu bei, dass Schule neben einem Ort der Wissensvermittlung auch eine zentrale Einrichtung für den Erwerb sozialer, emotionaler und kognitiver Kompetenzen sowie gelebter demokratischer Werte ist.
Gemäß des Mottos „Aufeinander achten. Füreinander da sein. Miteinander lernen“ übernehmen Schüler in Projekten und im Unterricht Verantwortung für sich und andere; so können sie als Buddys beispielsweise als Paten für jüngere Mitschüler fungieren oder als Ansprechpartner für Probleme; sie können andere Mitschüler im Rahmen einer Hausaufgabenbetreuung bei ihrer täglichen schulischen Arbeit und beim Lernen unterstützen oder aber sie setzen sich als Streitschlichter ein. Viele Einsatzbereiche sind denkbar.
Was das Buddy-Projekt nicht sein soll:

© Buddy-Broschüre 2007
Der Buddy; wie sieht er aus, was bringt er mit?
| Wie sieht er aus - der perfekte Buddy? Grundsätzlich sei jede(r) Schülerin oder Schüler berufen, doch eine Haltung, die ein Stück weit auch dem Wohl anderer Menschen verpflichtet ist, sollte schon erkennbar sein. Wer Verantwortung für andere übernimmt, der weckt auch Erwartungen und schafft Bedürfnisse, die man nicht einfach so unter den Tisch kehren kann, wenn einem mal nicht so danach ist, daher prüfe jeder portentielle Buddy für sich selbst: Will ich das, kann ich das und macht mir das auch ein wenig Spaß. Wer das für sich mit drei Mal "Ja!" beantworten kann, der wird auch viel Freude ernten. Das Bild rechts vermittelt eine vage Vorstellung davon, was man so mitbringen sollte. |
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Skizze, die im Rahmen einer Fortbildung der Lehrer zum
Buddy-Projekt entstanden ist.
(© O.Dinkela)
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