Flachlandgorillas im Kongobecken Afrikas, Amurleoparden im fernen Osten Russlands, Blauwale vor den Küsten Chiles oder auch Sumatra-Elefanten in Indonesien; überall auf der Welt gibt es bedrohte Tierarten, überall dort, wo es uns Menschen nicht gelingt, mit der Natur, deren Teil wir sind, im Einklang zu leben.
Wie ist es zu diesem Missverhältnis gekommen, welche Ursachen lassen sich für die Bedrohung der Arten benennen und was können wir hier in Deutschland oder noch enger gefasst: wir hier in Gießen an der Ricarda-Huch-Schule tun, um einen aktiven Beitrag zum Natur- und Artenschutz zu leisten?
Diesen Fragen haben sich Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 und die beiden Lehrer Nadia Rausch und Olaf Dinkela angenommen und dabei die ökologisch-biologischen sowie geopolitischen Aspekte der Bedrohung ausgewählter Arten unter die Lupe genommen, dabei Problem- und Ursachenskizzen entwickelt-, nach Mitteln und Wegen der öffentlichen Sensibilisierung gesucht und sich nicht zuletzt Gedanken darüber gemacht, wie man aus einem singulären Beitrag zum Artenschutz ein nachhaltig angelegtes Projekt unserer Schule machen kann. Jetzt wollen wir ein paar Einblicke in das Projekt gewähren.
Hier die Projektgruppe:
Gruppe aufgenommen nach einer Exkursion in den Frankfurter Zoo. Die Damen im Vordergrund tragen zur Belustigung der Gruppe, die sie haben warten lassen, (aus nachvollziebaren und der Arbeit vegeschuldeten Gründen, wie sich später herausstellen sollte, ) einen Orang-Utan um den Hals.
Nichts geht über eine eingehende Strukturierung des anvisierten Erkenntnisweges. Man sollte es kaum glauben, doch die nachfolgende Skizze in Dinkela-Manier (komplex angelegt und undeutlich geschrieben), leuchtete allen sofort ein ;-)