Bild und Text zu einer lieblichen Eindrucksvermittlung vermengt - das erwartet Sie bei den Impressionen aus unserer Schule, die stetig erweitert werden. Viel Spaß beim Schlendern durch unsere Schule.

Impressionen

 

 

Kunst im Garten

Skulpturen im Garten

Giacomettis

Aus dem ersten Stock des Haus A auf den Schulgarten geblickt. Die gegenwärtige Vegetation lässt es vermuten: es wird Herbst, doch noch schenkt der Sommer ein paar südlichere Tage, wie es Rilke zum Ausdruck bringen würde. Doch bedenket: Wer sich jetzt kein Haus baut ...

Von der Parterre geblickt

 

Ahhhhh, häuslicher Verfall trifft Natur ... ich nenne es Provence, ein wenig Lavendel habe ich zumindest vorgefunden. Hier könnte deine Französisch-Stunde stattfinden ... irgendwo zwischen Avignon und Brignoles oder doch nur in der Dammstraße; wer will das so genau wissen!?

So ein Garten will gepflegt werden

 

Die Schulgartencrew zusammen mit Regina Hohl, die ihren grünen Daumen an die nächste Gartenfreunde-Generation weitergibt.

und auch an
ambitionierte Gastarbeiter

 

und weil es so schön ist, lockt das grüne Idyll immer wieder naturverbundene Gäste an.

sogar ganze Schulklassen!

 

:: Eine grüne Oase in der Innenstadt;
der Schulgarten der Ricarda-Huch-Schule

aus dem Archiv ; von Regina Hohl

An dieser Stelle möchte ich auf eine ausführliche historische Entwicklungsgeschichte des Schulgartens der Ricarda-Huch-Schule verzichten. Interessierte können weitere Informationen den alten Festschriften, z. B. zum 150 jährigen Bestehen der Schule (1841-1991) von Herrn D. Meisgeier u.a., entnehmen.

Der heutige Schulgarten der Ricarda-Huch-Schule umfasst eine Fläche von ca. 635m2. Der jetzige Garten besteht in etwa so lange wie das Gebäude an der Dammstr. 26, das 1907 als Neubau eingeweiht wurde. Der Schulgarten der RHS gehört somit zu den ältesten noch vorhandenen Schulgärten Hessens.

1990 gelang es Herrn Schnorr (ehem. Studiendirektor) das Gebäude, sowie den Schulgarten, unter Schutz zu stellen. Nach wie vor ist  noch ein Teil des alten Baumbestandes erhalten.
Besonders stolz sind die Biologen auf das „lebende Fossil“ Ginkgo biloba  (Ginkgobaum).

Der Garten wird seit 1992 von Schülerinnen und Schülern der Klassen 7-10 im Rahmen des Wahlpflichtunterrichtes unter Leitung von Frau Hohl gepflegt und kann von Schülern und Schülerinnen aller Jahrgangsstufen unterrichtlich genutzt werden. Befanden sich zu Beginn der gemeinsamen Arbeit nur zugewachsene Beete und ein kleiner überwucherter Teich in der Gartenanlage, so wurden im Laufe der letzten Jahre  – z.B. in Projektwochen und bei freiwilligen Nachmittagsarbeitseinsätzen  – weitere Biotope angelegt,  eine Kräuterspirale, ein Steinhaufen, eine Trockenmauer, ein Hochbeet, ein Kompostbereich, ein Sumpfbeet und eine Todholzhecke.

In den  vergangenen Schuljahren war es oft nötig, die verschiedenen Ideen der Schüler und Schülerinnen zur Gestaltung des Gartens immer wieder neu umzusetzen, da die Gruppen nicht ausschließlich die bestehenden Projekte pflegen wollten.

 Vor einigen Jahren musste der Teich nachdem er an einem Wochenende von  stark „vermüllt“ wurde komplett ausgeräumt und neu bepflanzt werden. Beim Ausräumen des Teiches halfen die Schüler und Bedienstete der Stadt Gießen mit.

In den nächsten Jahren steht vor allem eine Neugestaltung dieses Teiches im Mittelpunkt der Arbeit im Schulgarten. Im Rahmen der Gestaltung des Teiches bietet es sich an, den bisher unterrichtlich nicht direkt genutzten Teil des Gartens mit umzugestalten. Es ist angedacht, in diesem Gartenabschnitt „Unterricht in der Natur“ zu ermöglichen und den Schülern den Garten als Erlebnisraum nahe zu bringen.

Die Gartenwege sollen zu „Barfußwegen“ umgestaltet werden und der Garten in den Pausen „geöffnet“ werden.

Auf dem Bildungsserver Hessen vom 18.05.2005 wird in diesem Zusammenhang auf Folgendes hingewiesen:

„Experimente sind die charakteristische Forschungsmethode aller Naturwissenschaften und zugleich die Basis für jeglichen Erkenntnisgewinn. Der Biologieunterricht der letzten beiden Jahrzehnte hingegen war zumeist eine Mixtur aus Tafel-, Folie-, Schulbuch- und Arbeitsblatteinsatz. Inzwischen aber ist bundesweit eine Rückbesinnung auf lebenspraktischere Unterrichtsmethoden zu beobachten, wovon die Renaissance der Schulgärten zeugt.“ (http://lernarchiv.bildung.hessen.de).

Wir suchen Eltern und Sponsoren, die uns bei der Neugestaltung eines Gartenabschnitts (evtl. Planung eines „Klassenzimmers im Freien“) und bei der baulichen Umsetzung helfen. Es wäre schön, wenn wir mit Hilfe der Eltern unseren Schulgarten sinnvoll und gleichzeitig ästhetisch ansprechend umgestalten könnten.     

 

 

 

© RHS Giessen 2008